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Schaugarten Schwarzau im Gebirge

genehmigt am 27.10.2020
Projektträger: DI Walter Goebel

Ausgangslage:
Die Antragsteller betreiben in siebenter Generation einen Land- und forstwirtschaftlichen Betrieb im Gemeindegebiet Schwarzau im Gebirge. Der Familienbetrieb hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben dem Haupterwerb der Land- und Forstwirtschaft auch weitere Standbeine und Aufgabenbereiche innerhalb des Betriebes abzudecken.
Seit einigen Jahren betreibt die Familie eine Privatzimmervermietung und seit Herbst 2019 ist sie auch Mitglied bei „Urlaub am Bauernhof“ (Auszeichnung 4 Blumen), seit 2017 bei „so schmeckt Niederösterreich“ und „Natur im Garten“.  Im Garten rund um den Höblinghof  achtet die Familie auf umsichtige Pflanzungten zur Erhaltung der Insekten- und Vogelwelt-Habitate. Mehr Insekten und Vögel sind als Bestäuber und Schädlingsbekämpfer auch ein Mehrwert für Wald und Wiesen – sozusagen eine win-win-Situation für den gesamten Betriebsstandort.

Zielsetzung 1:
°    Gestaltung, Bepflanzung, Pflege und Erhaltung eines Naturschau- und Begegnungsgartens mit Schwerpunkt auf Gartenbodenpflege, ausgewogene Nutz- und Zierpflanzungen, Lebensraumschaffung für Nützlinge, Insekten und Vögel, Naturheckenanlagen als Brutplätze und Nahrungsquelle für Vögel und Kleintiere.
°    Kleinklimaräume schaffen durch Hauswandbegrünung, Schattenbeetanlagen, Vorbeugung von Bodentrockenheit, Heckenpflanzungen zur Verringerung von Austrocknung durch Wind, Senkgarten.
°    Hochbeetversuchsgarten. Hochbeete aus unterschiedlichen Materialien auf gleichen Standorten mit vergleichbaren Pflanzungen für den Nutzgarten (Kräuter- und Gemüseanbau). Angedacht sind hierbei Hochbeete aus den Materialien Holz, Stein, Ziegel und Metall.
°    Kalte Gewächshauskulturen, zur Vorzucht von Pflanzen aus Samen und Anzucht von alten und neuen Gemüsesorten. Winterquartier für Kübelpflanzungen
°    Wasserspeicherung durch einfache Regenauffangbehälter
°    Kübelpflanzen/Zitrusgarten winterharte Zitrusfrüchte (Bitterorangen, Zitronen) und Feigen als Kübelpflanzungen.
°    Staudenbeetanlagen. Pflanzenvielfalt für Mensch und Tier unter besonderer Berücksichtigung von Korbblütlern und Lippenblütlern für Wildbienen und Hummeln.
°    Pflanzung von Hollundersträuchern. Hollunder als alten traditionell bäuerlichen Hausstrauch wieder vermehrt in das Bewusstsein der Menschen rücken. Verarbeitung, Veredelung und Verkauf der Ernte (Blüten und Beeren) so wie Futterquelle für heimische Tierarten.
°    Bau eines Insektenhotels, Bereitstellung von wilden Ecken für Schmetterlingsraupen und andere Insekten, Schaffung einer Benjehecke, Nisthilfen für Vögel und Winterfütterungsplätze.
°    Kompostanlage
°    Ausbau des vorhandenen „Stadls“ als Informations-, Vortrags-, Medien und Verkaufsraumes.
Infrastruktur für Besucherinnen und Besucher ist vorhanden (WC, Parkplatz,,….)

Zielsetzung 2:
Gartenreisen sind ein anhaltend boomender Zweig der Tourismuswirtschaft. Weltweit. Der Gartenreisende ist in der Mehrzahl ein motorisierter Individualtourist. Menschen welche sich für Gartenreisen interessieren sind weitgehend naturverbunden, bereit auch entlegenere Ziele anzusteuern, wetterunabhängig, gebildet und finanziell gut aufgestellt. Die Altersgruppe ist nicht mehr eindeutig festlegbar, da sich nun auch auf Grund der breiten Klimadebatte vermehrt jüngere Menschen des Themas annehmen, liegt aber tendentiell zwischen 35 und 65 Jahren.
Diese Faktoren sind insofern wichtig, da sie ein wesentlicher Bestandteil für den wirtschaftlichen Erfolg des Schau- und Begegnungsgartens sind. Den Gästen soll die Möglichkeit geboten werden den Garten zu erkunden und sich über Schautafeln zu informieren, sie sollen aber auch, abseits des „Bildungsauftrages“ einfach einen entspannten, entschleunigten und erholsamen Tag genießen können. Mit Insektengesumme und Blätterrauschen, Wassergeplätscher und Wiesenduft.

Zielsetzung 3:
Angedacht ist in einem weiteren Schritt auch Land Art Elemente in den Schaugarten zu integrieren und Künstlerinnen und Künstler einzuladen Ihre Projekte zu verwirklichen.

Bezug zur Entwicklungsstrategie:
AF2, Output 1 – Das Bewusstsein der Bevölkerung und der ansässigen Betriebe und der Gemeinden für die Notwendigkeit des Klimaschutzes hat sich erhöht)

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Die Antragsteller betreiben in siebenter Generation einen Land- und forstwirtschaftlichen Betrieb im Gemeindegebiet Schwarzau im Gebirge. Ort und Umgebung sind weder touristisch noch wirtschaftlich nennenswert erschlossen.
Der Familienbetrieb hat es sich zur Aufgabe gemacht, neben dem Haupterwerb der Land- und Forstwirtschaft auch weitere Standbeine und Aufgabenbereiche innerhalb des Betriebes abzudecken.
Seit einigen Jahren betreibt die Familie eine Privatzimmervermietung und seit Herbst 2019 ist sie auch Mitglied bei „Urlaub am Bauernhof“ (Auszeichnung 4 Blumen), seit 2017 bei „so schmeckt Niederösterreich“ und „Natur im Garten“. atische Räume zu schaffen, die, auch durch extreme Witterungen gestressten Pflanzen ein gesundes Wachstum ermöglichen. Durch umsichtige, durchdachte Pflanzungen und Garteninfrastruktur ist es ein Anliegen der Familie, der durch mannigfaltige Umwelteinflüsse schwer in Bedrängnis gekommenen Insekten- und Vogelwelt Habitate zum Leben, Überleben und Vermehren bereitzustellen. Mehr Insekten und Vögel sind als Bestäuber und Schädlingsbekämpfer auch ein Mehrwert für Wald und Wiesen – so zu sagen eine win win Situation für den gesamten Betriebsstandort.

Zielsetzung 1:
°    Gestaltung, Bepflanzung, Pflege und Erhaltung eines Naturschau- und Begegnungsgartens mit Schwerpunkt auf Gartenbodenpflege, ausgewogene Nutz- und Zierpflanzungen, Lebensraumschaffung für Nützlinge, Insekten und Vögel, Naturheckenanlagen als Brutplätze und Nahrungsquelle für Vögel und Kleintiere.
°    Kleinklimaräume schaffen durch Hauswandbegrünung, Schattenbeetanlagen, Vorbeugung von Bodentrockenheit, Heckenpflanzungen zur Verringerung von Austrocknung durch Wind, Senkgarten.
°    Hochbeetversuchsgarten. Hochbeete aus unterschiedlichen Materialien auf gleichen Standorten mit vergleichbaren Pflanzungen für den Nutzgarten (Kräuter- und Gemüseanbau). Angedacht sind hierbei Hochbeete aus den Materialien Holz, Stein, Ziegel und Metall.
°    Kalte Gewächshauskulturen, zur Vorzucht von Pflanzen aus Samen und Anzucht von alten und neuen Gemüsesorten. Winterquartier für Kübelpflanzungen
°    Wasserspeicherung durch einfache Regenauffangbehälter
°    Kübelpflanzen/Zitrusgarten winterharte Zitrusfrüchte (Bitterorangen, Zitronen) und Feigen als Kübelpflanzungen.
°    Staudenbeetanlagen. Pflanzenvielfalt für Mensch und Tier unter besonderer Berücksichtigung von Korbblütlern und Lippenblütlern für Wildbienen und Hummeln.
°    Pflanzung von Hollundersträuchern. Hollunder als alten traditionell bäuerlichen Hausstrauch wieder vermehrt in das Bewusstsein der Menschen rücken. Verarbeitung, Veredelung und Verkauf der Ernte (Blüten und Beeren) so wie Futterquelle für heimische Tierarten.
°    Bau eines Insektenhotels, Bereitstellung von wilden Ecken für Schmetterlingsraupen und andere Insekten, Schaffung einer Benjehecke, Nisthilfen für Vögel und Winterfütterungsplätze.
°    Kompostanlage
°    Ausbau des vorhandenen „Stadls“ als Informations-, Vortrags-, Medien und Verkaufsraumes.
Infrastruktur für Besucherinnen und Besucher ist vorhanden (WC, Parkplatz,,….)

Zielsetzung 2:
Gartenreisen sind ein anhaltend boomender Zweig der Tourismuswirtschaft. Weltweit. Der Gartenreisende ist in der Mehrzahl ein motorisierter Individualtourist. Menschen welche sich für Gartenreisen interessieren sind weitgehend naturverbunden, bereit auch entlegenere Ziele anzusteuern, wetterunabhängig, gebildet und finanziell gut aufgestellt. Die Altersgruppe ist nicht mehr eindeutig festlegbar, da sich nun auch auf Grund der breiten Klimadebatte vermehrt jüngere Menschen des Themas annehmen, liegt aber tendentiell zwischen 35 und 65 Jahren.
Diese Faktoren sind insofern wichtig, da sie ein wesentlicher Bestandteil für den wirtschaftlichen Erfolg des Schau- und Begegnungsgartens sind. Den Gästen soll die Möglichkeit geboten werden den Garten zu erkunden und sich über Schautafeln zu informieren, sie sollen aber auch, abseits des „Bildungsauftrages“ einfach einen entspannten, entschleunigten und erholsamen Tag genießen können. Mit Insektengesumme und Blätterrauschen, Wassergeplätscher und Wiesenduft.

Zielsetzung 3:
Angedacht ist in einem weiteren Schritt auch Land Art Elemente in den Schaugarten zu integrieren und Künstlerinnen und Künstler einzuladen Ihre Projekte zu verwirklichen.

Bezug zur Entwicklungsstrategie:
AF2, Output 1 – Das Bewusstsein der Bevölkerung und der ansässigen Betriebe und der Gemeinden für die Notwendigkeit des Klimaschutzes hat sich erhöht)