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BAHN FREI – FRISCHE IMPULSE FÜR DAS DAS WELTERBE SEMMERINGBAHN

14.10.2020

Gloggnitz, 14. Oktober 2020: Auf Initiative von LEADER-Region NÖ-Süd Geschäftsführer DI Martin Rohl und Obfrau Bgm. Irene Gölles traf im Stadtsaal Gloggnitz eine hochkarätig-besetzte Arbeitsgruppe zusammen, um gemeinsam Bilanz zu ziehen über die Umsetzung des seit 10 Jahren bestehenden Welterbe Semmeringbahn-Managementsplans. Die Semmeringbahn, deren Strecke von Carl Ritter von Ghega erbaut wurde, ist bereits seit 1998 in die Liste des UNESCO Welterbes aufgenommen. Vor 10 Jahren wurde dann ein Managementplan für das Welterbe Semmeringbahn erarbeitet. Sechs Gemeinden der Kleinregion Welterbe Region Semmering-Rax und zwei Gemeinden auf der steierischen Seite befinden sich im Welterbegebiet.

Was seit Erstellung des Managementplans passiert ist und welche Projekte umgesetzt wurden, waren zentrale Fragen der AG-Semmering bestehend aus VertreterInnen der  Gemeinden in NÖ, der Kulturabteilung des Landes NÖ, des Vereins Freunde der Semmeringbahn, der NÖ.Regional, der Kleinregion Welterberegion Semmering-Rax sowie der Tourismusdestination Wiener Alpen und des Tourismusverbandes Semmering-Rax-Schneeberg. Zudem hat sich die engagierte Gruppe zum Ziel gesetzt, gemeinsam festzulegen, wie die Welterbe Region bis 2025/27, also bis zur Fertigstellung des Semmering-Basistunnels, entwickelt werden soll. Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass im Sinne einer nachhaltigen und zeitgemäßen Entwicklung des kulturellen Erbes Semmeringbahn, alle an einem Strang ziehen müssen. Es braucht das Engagement und die Beteiligung aller Gemeinden und AkteurInnen!

Ein konkreter Vorschlag war ein Umsetzungskonzept für Mobilität in der Region, das sowohl den Tourismus-Verkehr als auch den Nahverkehr für die Bevölkerung berücksichtigt. „Die Semmeringbahn soll in Zukunft nicht nur eine Tourismusattraktion für BesucherInnen sein, sondern ein Verkehrsmittel der Region bleiben.“, lautete der Tenor.

„Nun gilt es konkrete Lösungsmöglichkeiten für die Realisierung von Projekten zu vereinbaren und ein Treffen mit den KollegInnen aus der Steiermark zu organisieren.“, skizziert Irene Gölles die nächsten Arbeitsschritte. Die NÖ.Regional Büro Industrieviertel unter der Leitung von Franz Gausterer unterstützt den gesamten Prozess organisatorisch und hilft bei der Vernetzung der regionalen Akteure sowie bei der bundesländerübergreifenden Arbeitsgruppe Semmering. 

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